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Zum Begriff "God" präsentiert Google heute mehr als 2,8 Milliarden Ergebnisse. Ein vergleichsweise bescheidener Wert, denn beim Thema "Sex" liegt die Quote mit über 6,2 Milliarden mehr als doppelt so hoch, und der Begriff "Auto" erreicht sogar über 8,1 Milliarden Einträge. Diese stark verkürzte Hitliste der menschlichen Interessen macht deutlich: Der Glaube an Gott oder ein übergeordnetes Wesen besitzt in unserer heutigen Gesellschaft eine eher nachgeordnete Bedeutung - Tendenz weiter fallend.

Dieser Befund hat leider auch eine tragische Seite. Diese offenbart sich allerdings nur, wenn man bereit ist, sich dem heute vorhandenen "verdichteten" wissenschaftlichen
Wissen zu nähern bzw. sich damit auseinanderzusetzen. Im Kern geht es bei diesem Wissen um die Grundlagen eines neuen Weltbildes, das auf der Vorstellung basiert, dass nicht Masse oder Energie das Primäre im Universum sind, sondern Information. Wie die kleine Zitatensammlung zeigt, wurde und wird diese Theorie von namhaften Quantenphysikern vertreten, unter anderem auch von Anton Zeilinger:

Atome wissen und behalten.
Wolfgang Ernst Pauli, Nobelpreisträger/Physik

Die Quantentheorie beweist die Existenz eines universellen Bewusstseins im Kosmos.
Eugene Paul Wigner, Nobelpreisträger/Physik

Es sieht immer mehr so aus, als ob das ganze Universum nichts anderes ist als ein einziger grandioser Gedanke.
Albert Einstein, Nobelpreisträger/Physik


Das Universum kann als Wissens- oder Informationsfeld bezeichnet werden.
Erwin Schrödinger, Nobelpreisträger/Physik

Information ist das, was Energien auslösen kann.

Prof. Dr. Thomas Görnitz, Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main

Ich glaube, die Evolution geht in Richtung des Geistes.
Pierre Teilhard de Chardin, Philosoph

Die Konsequenzen, die sich aus diesem, auf den ersten Blick eher unscheinbaren Erklärungsmodell ergeben, sind gravierend, denn Sie verändern buchstäblich alles, was bisher über den Sinn des Lebens, das Leib-Seele Problem und die Endlichkeit des Lebens gedacht oder geschrieben wurde.

So geht Gott ist ein philosophisches Sachbuch, das seine Leser mit ganz neuen Sichtweisen und Vorstellungen konfrontiert. Insbesondere damit, dass es - nach der Metamorphing-Philosophie des Autors - keinen Tod gibt, sondern ein ewiges, sich immer wieder transformierendes Sein. Auf dieser Ebene ist das, was wir Materie nennen, völlig bedeutungslos. Vielmehr besitzt das individuelle geistige Ich nach seiner Transformation gottgleiche Eigenschaften, die es ihm erlaubt, sich in das raumzeitlose Meer der unbegrenzten Möglichkeiten zu katapultieren.

Wenn das so ist, wäre es dann nicht sinnvoll, sich zumindest über die Gestaltungsmöglichkeiten Gedanken zu machen, die das künftige Sein, genauer gesagt, die eigene Lebensqualität in der Ewigkeit deutlich lebenswerter macht? "Ja, aber…" werden die meisten sagen, "…und wie bitte soll das gehen?"

Auch auf dieser Ebene ist es das Bewusstsein, das diesen Prozess maßgeblich beeinflusst. Genau genommen geht es darum, neues Wissen aufzunehmen, das für
die Weiterentwicklung des Bewusstseins unverzichtbar ist. Denn erst wenn wir verstanden haben, wie die Dinge zusammenhängen, sind wir auch in der Lage, neue Handlungs- und Gestaltungsoptionen zu entwickeln. Für die Planung der jenseitige Zukunftsgestaltung bedeutet das, schon im Hier und Jetzt für die Erweiterung unseres Wissens zu sorgen.

Unmittelbar nach Ablösung des Geistes vom Körper beginnt die unendliche Reise unseres neuen Seins. Was uns auf dieser Expedition durch den raumzeitlosen Kosmos erwartet, übersteigt mit Sicherheit alles, was die Menschen jemals für möglich gehalten haben. Der Trennung von der Körperlichkeit schenkt den Menschen eine uneingeschränkte Freiheit. Sie erlaubt den geistigen Ichs, zu jeder Zeit und ohne Zeitverlust jeden beliebigen Ort im gesamten Universum aufzusuchen. Auf dieser Ebene steht jeder mit jedem und mit allem in Verbindung.

Um die komplexen Zusammenhänge der nach der "Transformation des Seins" stattfindenden Vorgänge besser verstehen zu können, sei ein Vergleich mit den biologischen Prozessen erlaubt, die in jeder lebenden Zelle ablaufen. Dabei wird davon ausgegangen, dass auch die geistige Ich-Zelle eines Menschen nicht nur alle Programme enthält, die für ihre Existenz notwendig sind, sondern auch sämtliche Informationen, die im Laufe eines Lebens entstanden und gesammelt wurden. Dies gilt insbesondere für alle geistigen Merkmale, wie persönliche Eigenschaften, aber auch für das erworbene Wissen sowie für sämtliche Erfahrungen und Erinnerungen.

Nach der Transformation wird jede individuelle Ich-Zelle (häufig wird dafür der Begriff Seele verwendet) mit allen in ihr enthaltenen Informationen Teil eines übergeordneten geistigen Systems, das man auch als göttlichen Organismus bezeichnen kann. Wie bei den lebenden Zellen bleibt nach der Integration der geistigen Ich-Zellen in den göttlichen Organismus die individuelle Identität bzw. das individuelle Ich-Bewusstsein vollständig erhalten. Die Aufgabe jeder Ich-Zelle besteht vor allem darin, ihr eigenes geistiges "Vermögen" dem göttlichen Megaorganismus zur Verfügung zu stellen und damit zu einer Erweiterung sowie zum Wachstum seiner Wirkpotenziale beizutragen.

Auf diese Weise transformiert der Mensch nicht nur zu einem lebendigen Teil des göttlichen Organismus, sondern er ist - abhängig vom Entwicklungsstand seines Bewusstseins - auch unmittelbar an allen Vorgängen und Prozessen beteiligt, die innerhalb des göttlichen Systems stattfinden. Eine besondere Bedeutung kommt deshalb der nahezu unendlichen Vielfalt der geistigen Ich-Zellen zu: Sie führen innerhalb des göttlichen Organismus zu einem exponentiellen Anwachsen der Komplexität. Die logische Konsequenz wäre, dass geistige Ich-Zellen mit einem weniger gut entwickelten Bewusstsein auch in ihren Möglichkeiten eingeschränkt sind, das göttliche Sein im Sinne von
So geht Gott in all seiner Fülle erleben zu können. Dies würde in letzter Konsequenz bedeuten: Wer nach seiner Transformation ein eingeschränktes Erleben des göttlichen Seins sowie Einschränkungen der eigenen Gestaltungsmöglichkeiten auf dieser Ebene vermeiden will, sollte bereits im Hier und Jetzt all seine Energie auf die Weiterentwicklung seines Bewusstseins fokussieren. Es ist mehr als wahrscheinlich, dass diese Erkenntnis auch die Gesellschaft als Ganzes grundlegend verändern würde und einen wichtigen Beitrag leisten könnte, ihre Aussichten für die Zukunft entscheidend zu verbessern.

Dieses ebenso spannende wie außergewöhnliche Buch orientiert sich in erster Linie an den heute verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnissen. Es ist ein "Must Read" für alle, die auf der Suche nach Antworten auf die fundamentalen Fragen des Lebens sind, die dem aktuellen Erkenntnisstand entsprechen.


THEMEN (AUSZUG)
2pfeilchen

  • Das Universum der subatomaren Teilchen - Quantenphilosophie

  • Vom Big Bang zum Big Merge - Astrophilosophie

  • Die Zukunft der Medizin

  • Wie das Bewusstsein den Alterungsprozess beeinflusst - Age Breake

  • Liebe im unbegrenzten Sein des raumzeitlosen Kosmos

  • Das Märchen vom Tod - unsere Unsterblichkeit und die Transformation des Seins

  • Warum realistisches Erleben auch ohne Körper uneingeschränkt möglich ist

  • Gedanken über Gott

  • Woher wir kommen, wo wir stehen und wohin wir gehen - mehr dazu hier…

  • Evolution und der Sinn des Lebens

  • Die unendlichen Möglichkeiten des neuen Seins jenseits aller Grenzen